Monat: Oktober 2020

Workshop mit Klebezetteln neues von nun

Nächstes Schnittstellentreffen am 27. November – digital

Am 27. November 2020 findet ab 10:15 Uhr (Technikcheck, Beginn ab 10:30) das nächste Schnittstellentreffen statt.

Das Vernetzungstreffen findet digital statt. Auch hierfür bitten wir um Anmeldungen über unsere Online-Maske.

Worum geht es?
Wir von nun unterstützen lokale Akteur*innen bei der Produktion neuartiger Kulturformate, die rechtem Hass und populistischen Erzählungen entgegenwirken.
Am 27. November 2020 laden wir beim Schnittstellentreffen zum Perspektivwechsel zwischen Kultur, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung ein. Es geht um Austausch, Vernetzung und das gemeinsame Entwickeln von Ideen für künftige Projekte.
Für wen ist das Schnittstellentreffen interessant?
Das Treffen richtet sich an alle Akteur*innen aus Chemnitz, Zwickau und Südsachsen, die sich für narrative Ansätze, Kulturformate und neue Kooperationen interessieren.
Was sind die Themen am 27.11.?
• Moderierter Austausch und Vernetzung mit der Barcamp-Methode
• Impulsvorträge von
– Prof. Dr. Lena Frischlich, Medienpsychologin und Beirätin von nun
– Johannes Grunert, Journalist, zu rechten Aktivitäten in der Region
• Kurzvorstellung vom Programm neue unentd_ckte narrative
Wie kann ich mich anmelden?
Melde dich über unsere Online-Maske an:
https://www.surveymonkey.de/r/YDVDN6Q

Zur Vorbereitung gibt es hier eine spannende Publikation von Lena Frischlich

Hier zu Artikeln von Johannes Grunert in Die Zeit. 

Kissenschlacht auf dem Sonneberg aufstand der geschichten

Hang zur Kultur 2020

Am 3. Oktober feierte nun mit beim Stadtteilfest Hang zur Kultur auf dem Chemnitzer Sonnenberg. Ein Höhepunkt war die letztmalige Aufführung des Generationenstücks „Aufstand der Dinge“ in der Markuskirche. Ein passender Ort: Die Markuskirche hätte es ohne die Einheit nicht gegeben, denn ihr Abriss war bereits Ende der 1980er Jahre beschlossen worden. Das Theaterstück hatte im Rahmen des nun-Festivals Aufstand der Geschichten 2018 seine Premiere gefeiert und entstand in Kooperation mit neue unentd_ckte narrative. Vielen Dank an die beiden Puppenspielerinnen Claudia Acker und Mona Krueger des Figurentheaters Chemnitz und an das Chemnitzer Industriemuseum, das die eigentlichen Hauptdarsteller (das Trimmrad, der Robotron-Rechner, der Klapphocker, die Wanze und weitere Erinnerungsstücke) zur Verfügung stellte.
Auf dem von nun organisierten Flohmarkt vor der Markuskirche wechselten nicht nur jede Menge Dinge und Geschichten die Besitzer:innen, sondern auch zu einem regen Austausch der Erinnerungen bei den zahlreiche Zeitzeugengesprächen zu Nierenschalen, Fußpuderdosen oder Pioniertüchern. Und auch neue Erinnerungen wurden geschrieben bei der erste „Karl-Marx-Städter Kissenschlacht Chemnitz“ der hedonistischen Spaltpilze passend zum Tag der Deutschen Einheit.