aufstand der dinge

– Ein Stück über die Wiedervereinigung und ihre vergessenen Objekte –

Das generationsübergreifende Theaterstück „Aufstand der Dinge“ forscht humorvoll nach, wie es eigentlich den Alltagsgegenständen aus der DDR ergangen ist und welche Geschichten uns die Gegenstände heute erzählen. Welche Erinnerungen lösen sie einerseits bei der Generation aus, welche die DDR erlebt hat und welche Assoziationen haben Kinder und jüngere Menschen heute zu ihnen? Losgelöst von ihrer bisherigen, teils vergessenen und eingestaubten Funktion als Museumsstück, werden sie im Theater neu belebt und befragt. In „Aufstand der Dinge“ schlagen die aus der Wendezeit zurückgebliebenen Dinge eine Brücke zum Jetzt. Was kann uns eine Geschichte über die Wende für das Heute erzählen? Es ist eine Gelegenheit, Geschichte gemeinsam und aus verschiedensten Blickwinkeln heraus zu betrachten und aufzuarbeiten. Die Jüngeren können sich so spielerisch Wissen aneignen und die Älteren haben die Möglichkeit, sich auf eine etwas andere Weise als gewohnt mit der Nachwendezeit auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt wird der hochaktuellen Frage nachgegangen, was wir tun, wenn gesellschaftliche Umbrüche, Wandel und Transformation drohen.

Dies (…) ist Geschichtsunterricht mit spielerischen Mitteln (…). Ein groß angelegter Versuch, den Umbruch von gestern neu zu verstehen. Denn auch unsere Gegenwart befindet sich in einem rasanten Wandlungsprozess. Ein Rückblick kann den Voranstürzenden dabei nur guttun.

schreibt „Theater der Zeit“ in der Ausgabe Dezember 2018.

Altersempfehlung: 8 bis 108 Jahre. Dauer: ca. 60 Minuten.

/ Konzept, Regie und Ausstattung: Mirko Winkel / Spiel: Claudia Acker, Mona Krüger / Dramaturgie: René Schmidt / Künstlerische Beratung: Martin Schick /

Mirko Winkel ist in der ehemaligen DDR geboren und lebt in Berlin und Wien. Er studierte Bildende Kunst, Performance Kunst und Choreografie, macht Performances, Videos, Vorträge und Gesprächsformate und Verbesserungsvorschläge. Dabei geht es um unterschiedliche Themen wie Kinderautonomie, alternative Organisationsformen, politische Traumatisierung und zeitgenössische Todesbewältigung. Er hat seine Arbeiten u. a. im HAU Hebbel am Ufer Berlin, Haus der Kulturen der Welt, Istanbul Biennale, NGbK Berlin, Goethe Institut, Theater an der Parkaue gezeigt.

In Vorbereitungen auf das Stück ist folgendes Video entstanden:

Wo ist das Stück zu sehen?

Pressestimmen:

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In Kooperation mit dem Programm neue unentd_ckte narrative des ASA-FF e.V. und dem Industriemuseum Chemnitz. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Förderverein der Theater Chemnitz und dem ASA-FF e.V. – Netzwerk für Globales Lernen.

            Gefördert vom                                                         im Rahmen des Bundesprogramms