kennenlernen

Rechtspopulismus ist aktuell eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen in Europa. Warum? Wie damit umgehen? Was dagegen tun? Unser Ansatz ist es, nicht nur auf die Phänomene zu schauen, sondern auf die Ursachen, die zugrundeliegenden Narrative, die Brüche und Leerstellen, die sich auf den Ebenen Stadt, Raum und Gesellschaft manifestieren.

Uns geht es darum, diese zu entdecken, zu rahmen und neue Narrative und Denkräume zu schaffen. Kulturschaffende erachten wir dabei als zentral. Sie entwirren Komplexes, geben Ungehörtem eine Bühne, schaffen visuelle Zugänge, lösen diskursive Knoten, bespielen die Leerstellen zwischen Fakten und Fiktion, Vernunft und Emotionen. Das Modellprojekt ist ein Schnittstellenprojekt zwischen Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um generations- und zielgruppenübergreifende Handlungsansätze zu entwerfen und möglichst breite Teile der Stadtgesellschaft einzubinden. Es basiert auf dem Methoden- und Erfahrungstransfer zwischen Chemnitz und Städten mit vergleichbarer Transformationsgeschichte in Europa. Übergeordnetes Ziel des Modellprojektes ist es, dass die Kultureinrichtungen in Chemnitz innovative Räume für gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen im Themenfeld Rechtspopulismus eröffnen, die eine breite Öffentlichkeit in der Stadt erreichen und einbinden.